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Technisches und persönliches aus dem Alltag…
Technisches und persönliches aus dem Alltag…
20. Jan
Meine eher negativ angehauchte Meinung zu Windows dürfte den meisten bekannt sein. Heute im Büro wurden meine Vorurteile wieder bestätigt…
Ein ganz normaler Tag im Büro: Ein nagelneuer Computer, neuste Hardware, ein netter Bolide bei der Arbeit! Man macht seine Arbeit, hat Firefox, Outlook, diverse Putty und WinSCP Sessions offen und hackt brav sein Tagespensum in die Tastatur…
Bis hier hin könnte man meinen für einen Intel Core i7 und Windows 7 kein Thema… weit gefehlt!
Ich habe die Kiste nur wenige Minuten aus den Augen gelassen und wurde wenig später Zeuge wie Windows 7 fleissig meine Arbeit schloss (ohne zu speichern versteht sich von selbst) und runter fuhr. Bis hier hin auch nicht ungewöhnlich, aber dann ging´s los! Es fuhr hoch, bootete den abgesicherter Modus, fuhr runter. Fuhr wieder hoch und bootete den abgesicherten Modus. Und nochmal, nochmal, nochmal, nochmal …!
Ein ganz winzig kleines bisschen erbost habe ich dem ganzen mit dem Powerschalter eine Ende gesetzt und den Rechner einige Sekunden später neu gestartet. Mir bot sich im Anschluss ein Bild des Grauens! Windows hat spontan jegliche Konfigurationen und Treiber verloren/vergessen/verdrängt. Man weiss es nicht!
Einige Unschärfen im Bild sind der Tatsache geschuldet, dass dieses Bild in meinem Büro entstanden ist. Dort sind natürlich nicht alle Notizen für die Öffentlichkeit bestimmt
BTW: Apple hat tolle Notebooks
http://www.apple.de
05. Jan
Wer auf der Suche nach einem guten und zuverlässigem Provider für seine Homepage oder seinen vServer ist steht vor der Wahl aus einem scheinbar unendlich großem Pool aus Providern! Die Palette reicht da von geschenkt bis überteuert und von Kinderzimmer-Hostern bis großen Rechenzentren.
Vorstellen möchte ich Hostingparadise, einen Hoster bei dem ihr nicht die Katze im Sack kauft! Als “Testaktion” habt ihr die Möglichkeit jedes Produkt im Tarif “Nano” kostenlos & unverbindlich (keine automatische Verlängerung!) für 30 Tage ausgebiebig auf Herz und Nieren zu testen!
Positiv: Verlängert man sein Produkt in einen kostenpflichtigen Tarif, so wird der vServer vollständig inkl. Daten und Einstellungen “on-the-fly” auf den neuen Tarif umgestellt. Das lästige Neueinrichten entfällt somit. Gleiches gilt übrigens auch für die Hostingpakete!
Im Preisvergleich mit anderen Providern schneidet Hostingparadise durchweg gut ab. Bereits ab 3,99 gibt´s einen vServer inkl. Backupfunktion, 25GB HDD, bis zu 512MB RAM und einer Trafficflat (Ab 1TB/Monat wird von 1000MBit auf 10MBit gedrosselt). Das alles bei moderaten Laufzeiten von 1-6 Monaten und einer geschenkten Einrichtungsgebühr bis zum 31.03.2010 (Stand 01/2011).
Ich selbst habs nun 1 Monat getestet und hab meinen vServer gequält, neu installiert, gesichert, wiederhergestellt und den Support genervt. Fazit: Zu empfehlen! Ich bin nun Besitzer des VPS-MEGA
Hier mal eine kleine Übersicht der Pakete: (Stand 01/2011)
(Klick für Zoom)
04. Jan
Beim Frickeln hab ich mir eben die Queue meines Postfix mit zahlreichen unzustellbaren eMails zugemüllt. Um den Postfix nicht unnötig zu belasten wollte ich die eMails aus der Queue löschen. Nur wie?
Google war mein Freund
Wenn man ALLE Mails in der Queue löschen möchte:
postsuper -d ALL
Um nur eMails mit dem Status “deferred” zu löschen:
postsuper -d ALL deferred
Und wie immer gilt: Mit Vorsicht anwenden
24. Aug
Es ist wieder soweit: Arcor (Vodafone) lädt zu Runde -2- meines verpatzen DSL-/ISDN-Anschlusses!
Es ist kaum zu glauben, da ist der Anschluss wenige Wochen online, da geht er bereits wieder offline!
Mein DSL-Model verriert mir: der “Störspannugsabstand” ist das Zauberwort. Von heut auf morgen ist er da und keiner will´s gewesen sein. Doch was ist dieser “Störspannungabstand”?
Die Hotline erklärte folgendes (Sinngemäß): “Ihr DSL-Model befindet sich in einer großen Menge von DSL-Modems in der es verdammt laut ist. Alle Modems rufen ihre Signale in die Leitung, wild durcheinander. Der Störspannungsabstand ist nun der Abstand der eigenen “Ruf-Lautstärke” zu der der großen Masse an Modems. Desto kleiner dieser Wert wird, desto leiser wird mein Modem in der Menge bis es schließlich verstummt. Sie sind offline”
Ich finds genial! Wenn das nicht Praxisnah erläutert ist
1. Anruf: Eine erste Fehlerdiagnose! Man vermutet meine D-Link & Astaro Geräte sind schuld. Fremdhardware verursacht immer Fehler! BITTE?!
Mein “Port” wird resettet und man versichert mir gleich geht´s wieder…
-1 Stunde später-
Ne iss klar, wieder offline! Kaputt repariert?!
2. Anruf: “Wir müssen den Port resetten”! Diesmal behauptete ich selbstverständlich KEINE eigene Hardware zu verwenden
Dass ich die Modellnummer einer NICHT ADSL2+ tauglichen Modems an einem ADSL2+ Anschluss nannte viel nichtmal auf…
Nun, wie gesagt. Portreset!
Die Tage vergingen … ich war online. Nur alle paar Minuten musste mal eben der Sync vom Modem neu aufgebaut werden
-ca. 1 Woche später-
3. Anruf: Ich schlug vor ein “Entstörprofil” einzurichten. (Die Idee hab ich von meinem Azubi… DANKE!) Die Hotline: “Oh nein, bloß nicht. Sowas machen wir nur im Notfall”. Ich erläuterte, dass ich nun ein Notfall bin und musste mich zu guter letzt damit abfinden, dass ich nun ein riesen Paket mit neuer Hardware bekomme. Vielleicht ist es ja doch meine Hardware?
-2 Tage später-
Neue Geräte sind da! Angeschlossen: Nun bin ich nichtnur offline, jetzt ist auch mein ISDN im Eimer
Die Leitung ist ebenso leer wie mein DSL-Modem. Himmel Arsch und Zwirn, wann ist Murphy eingezogen?!
4. Anruf: Ich begrüßte den Mitarbeiter gleich mit einem ausführlichen Report der bisheren Tätigkeiten von mir sowie seinen Kollegen. Erstaunt meinte er zu mir, dass er die Lösung kennt. (Mir fiel ein Stein vom Herz)
Die Leitung zu mir ins Haus ist gestört! Zack die Bohne war der Techniker beauftragt das zu fixen und danach sollte ich wieder glücklich sein. Als Trostpflaster bekam ich sogar 10 Euro Rechnungsgutschrift.
1. Technikertermin: Keiner kommt – Böser Anruf bei der Hotline!
2. Technikertermin: Keiner kommt – Na, was tue ich nun? ![]()
3. Technikertermin: Kommt, guckt, grübelt: Das ist nicht mein Problem! – Jetzt wird schwer! Wieviele Etagen Richtung Keller durchbrach mein Kinn bis ich die Hotline am Telefon hatte um diese zu zerfleischen?
Die Hotline hat im Anschluss irgendwas gefrickelt was den Anschluss zumindest Phasenweise ans laufen zu bringen. Mal geht DSL & Telefon, mal nicht.
-1 Woche verging-
5. Ich habe nun die Nase voll und verlange eine Lösung!
Ich habe nun einen sehr kompetenten Techniker am Telefon, der sich neben der Fehlerdiagnose sogar noch über die Spritpreise mit mir unterhalten konnte
Am Ende vom Lied hat er meinen Anschluss gedrosselt und tatsächlich die Leitung damit stabilisiert. Für das Chaos mit dem Telefon versprach er mir ebenso eine Lösung bis zum späten Abend. Man würde mich anrufen sobald alles erledigt ist!
-Ich war begeistert! Wird nun doch alles gut? Kann ich strahlend (vor Wut oder Freude kann sich nun jeder selber denken) ins Bett gehen?-
So kam es auch! Um 22 Uhr rief mich eine Dame an um mich gleich im ersten Satz verbal nieder zu machen: Meine Fehlerdiagnose würde nie im Leben stimmen, wäre technisch absolut unmöglich! Und überhaupt, ob ich WLAN hätte?! Ich Antworte pflichtbewusst mit “Ja” und erhielt folgende Antwort (Sinngemäß): “Das ist die Ursache! Schaffen Sie dieses Zeug ab. Dadurch verlieren Sie ständig die Verbindung und produzieren somit Störungen an Ihrem Anschluss. Es wäre kein Wunder, dass ich nicht telefonieren kann!”
Ich versicherte ihr, dass weder mein Telefon, noch mein Anschluss über WLAN mit Arcor kommunizieren und bat die Dame um einen angemessenen Ton. Leider absolut vergeblich! Mir wurde nun noch schnell die Lösung um die Ohren gefeuert und damit war das Gespräch auch beendet.
Sind die eigentlich Krank?!
Meine Beschwerde bei Vodafone folgte noch am gleichen Abend… Hier der “Mittelpunkt” des Briefes. Den Rest mit der Fehlerbeschreibung erspare ich dem mutigen Leser an dieser Stelle
————–
Mein Eindruck der letzten 5 Gespräche zusammengefasst: 1 stets wiederkehrendes Problem, 5 Techniker, 5 Antworten, fast 2 vergangene Monate. Jeder Techniker war bemüht, jedoch hatte nur einer die zündende Idee zur Lösung des Problems! Die Ernüchterung: Der Anruf einer Dame um ca. 22 Uhr um mich darüber zu informieren, dass der Anschluss nun definitiv entstört ist war höchst unfreundlich und bestand darauf, dass meine Fehlerbeschreibung nicht der Wahrheit entsprechen würde und technisch niemals so möglich gewesen wäre. Ich habe ihr versichert, dass ich nach der Arbeit sicher nix besseres zu tun habe für Sie einige aufregende Geschichten zu erfinden… Die Tatsache, dass zumindest ein Techniker verdammt gut war und eine absolut unmotivierte und unfreundliche Dame diesen Eindruck in nur 2 Minuten ins negative gekippt hat veranlasst mich auch Vodafone definitiv nicht länger weiter zu empfehlen. Die bereits 4 durch mich geworbenen Kunden werde ich mitsamt meinem Anschluss nach und nach zu einem, gerne auch teureren, Anbieter mit Mitarbeitern die mich zumindest ernst nehmen umziehen.
————–
Ein Fazit am Ende: BITTE, erspart euch einen Anschluss bei Vodafone (ehemals Arcor). Eure Nerven werdens euch danken!
18. Jun
Ich habe heute eine größere Anzahl Xen-Source Server auf CentOS Linux 5.5 aufgesetzt. Da ich vor habe den Internen Traffic zwischen den virtuellen Maschinen und Hosts vom externen zu trennen habe ich jeden Server mit zwei NIC´s ausgestattet.
Ich fasse hier mal zahlreiche englische Manuals und Forenbeiträge zusammen mit dessen Hilfe ich recht schnell meine zweite Xen-Bridge hatte sowie diese den virtuellen Maschinen zugewiesen habe.
1. Das zweite Interface in der Xen-Konfiguration anlegen.
[root@kelvin ~]# vi /etc/xen/xend-config.sxp
In ca. Zeile 91 den Eintrag “(network-script network-bridge)” auskommentieren und folgende Eintrag hinzufügen:
(network-script my-network-script) – “my-network-script” ist belibiger Name für dein eigenes Script.
2. Das neue Script anlegen:
[root@kelvin ~]# touch /etc/xen/scripts/my-network-script
3. Konfiguration vornehmen:
[root@kelvin ~]# vi /etc/xen/scripts/my-network-script
Einfügen:
#!/bin/sh
dir=$(dirname “$0″)
“$dir/network-bridge” “$@” vifnum=0 netdev=eth0 bridge=xenbr0
“$dir/network-bridge” “$@” vifnum=1 netdev=eth1 bridge=xenbr1
4. Das Script u.a. ausführbar machen:
[root@kelvin ~]# chmod u+x /etc/xen/scripts/my-network-script
5. Xen neustarten – daran denken bereits laufende Maschinen ggf. zu stoppen um Datenverlust zu vermeiden!
[root@kelvin ~]# service xend restart
6. Konfiguration der virtuellen Maschine vornehmen:
[root@kelvin ~]# vi /home/xen/vm106/vm106.cfg – wobei die 106 mit der betroffenen ID ersetzt wird.
Eine “default”-Konfiguration sollte wie folgt aussehen:
kernel = ‘/boot/solus-vmlinuz’
ramdisk = ‘/boot/solus-initrd.img’
memory = 512
hostname = ‘host.netz.de’
cpu_weight = 256
name = ‘vm108′
vif = ['ip=213.218.174.244, vifname=vifvm108.0, mac=00:16:3e:b1:1a:e4','ip=10.0.0.3, vifname=vifvm108.1, mac=00:17:3t:g1:1a:f4, bridge=xenbr1']
vnc = 0
vcpus = 8
vncviewer = 0
serial = ‘pty’
disk = ['phy:/dev/vm/vm108_img,sda1,w', 'phy:/dev/vm/vm108_swap,sda2,w']
root = ‘/dev/sda1 ro’
Zeile 7 wies nun um die zusätzliche Schnittstelle erweitert und sollte um Ende so aussehen:
vif = ['ip=1.2.3.4, vifname=vifvm106.0, mac=00:16:3e:8d:e7:1f, bridge=xenbr0','ip=10.0.0.1, vifname=vifvm106.1, mac=00:26:3e:8d:e7:1f, bridge=xenbr1']
Es gibt nun also ein Interface “vifvm106.0″ mit der IP 1.2.3.4, welche auf Xen-Bridge 0 lauscht und ein Interface “vifvm106.1″ welches auf Xen-Bridge 1 lauscht.
Wichtig ist, die Mac-Adresse für das zweite Interface ein wenig zu verändern um hier keinen Konflikt auszulösen.
7. Um nun die Änderungen an die virtuelle Maschine zu übergeben diese erneut stoppen (falls noch nicht geschehen) und mittels
[root@kelvin ~]# xen create /home/xen/vm106/vm106.cfg
wieder starten.
8. Ein Blick auf “brctl show” sollte nun wie folgt die Zuweisungen aller virtuellen Interfaces auf die Xen-Bridges ausgeben:
xenbr0 8000.feffffffffff no vifvm109.0
vifvm108.0
vifvm107.0
vifvm106.0
peth0
vif0.0
xenbr1 8000.feffffffffff no vifvm108.1
vifvm107.1
vifvm106.1
peth1
vif0.1
Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen
15. Jun
Es war mal wieder so weit: Ich bin umgezogen! Und mit mir die Verbindung zwischen mir und dem Rest der Welt.
Wer glaubt in der heutigen Zeit einen DSL-Anschluss umzuziehen, der irrt! Die Bilanz: 3 Termine, 3 Techniker und 1,5 Monate offline.
20.04.2010: Ich teile Arcor/Vodafone meine Umzugsankündigung mit. Mir wurde ein Online-Formular zur Verfügung gestellt, in dem ich den Anschalt-Termin auswählen konnte, sowie wie die Umschaltung erfolgen soll. Erste Möglichkeit: Der alte Anschluss wird erst deaktiviert wenn der neue läuft. Auch wenn es Verzögerungen gibt. Ich bleibe online. Zweite Möglichkeit: Der Anschluss geht zum Anschalt-Termin offline. Egal ob geschaltet wird oder nicht. Ich entscheide mich für Möglichkeit eins. Ich möchte online bleiben. Zusätzlich wähle ich den 19.05.2010 als Umschalt-Termin. Dieser wird mir online bestätigt.
23.04.2010: Arcor bedankt sich per Post für den Auftrag und teilt mir meinen Umschalt-Termin mit: 26.05.2010. Doof?!
26.04.2010: Ich bin offline. Rote LED´s an der ISDN-Anlage, stehende LED´s am Switch. Was ist passiert?! Ein Anruf bei Arcor bringt die Antwort: “Ihr Anschluss wurde wunschgemäß deaktiviert”. Ne, iss klar. Kurz Haltung angenommen, der freundlichen Dame am Telefon meinen Unmut geäussert und darauf hingewiesen, dass ich davon ausgehe am Abend wieder online zu sein. Hat geklappt! *schwitz*
…Ein Monat vergeht… Der Umzug ist in vollem Gange!
26.05.2010: Heute soll zwischen 08:00 & 16:00 Uhr der Techniker kommen. Ich habe mir für diesen spannenden Tag Urlaub genommen und bleibe trotz schönem Wetter in meiner Wohnung. Um 16 Uhr klingelt mein Handy: Arcor am Telefon! Ich werde gefragt, ob ich tatsächlich bei der genannten Adresse wohne. Mein Name steht nicht an den Klingeln. Zusammen mit der Dame schnell zu den Klingeln und tatsächlich: Jemand hat mein Klingelschild geklaut… Mir wurde nun erklärt, dass der Techniker mich natürlich nicht antreffen konnte und wieder gefahren ist. Auf meine Frage wieso der nicht mal schnell auf der auf dem Auftrag vermerkten Nummer anruft und nachfragt: “Mh, das kann ich Ihnen leider nicht sagen.” Zusätzlich stelle ich am Abend fest: Der Anschluss in der alten Wohnung ist ebenfalls tot. Nundenn: Arcor ist schnell und gibt mir einen neuen Termin. Der 29.05.2010 soll es werden.
29.05.2010: Es ist Samstag. Erneut zwischen 08:00 & 16:00 Uhr soll der Techniker kommen. Gespannt hocke ich in der Wohnung und traue mich fast nichtmal zum Briefkasten. Es wird 18 Uhr und noch immer kein Techniker. Ich rufe Arcor an! (42 Cent pro Minute mit dem Handy, zur Belohnung höre ich Celine Dion) Meine erste Frage: Was ist diesmal los? Antwort: “Keine Ahnung, im Computer steht nix!” Aber laut Arcor alles kein Problem, ich bekomme schnell einen neuen Termin: Diesmal wird es der 09.06.2010. Spürbar genervt erkundige ich mich wofür ich eigentlich die Grundgebühr bezahlen soll bei diesem Chaos in dem nix läuft. Völlig entspannt und freundlich antwortet man mir: “Da haben Sie völlig recht: Ich verbinde Sie in das Beschwerde-Management!”. Zack die Bohne werde ich auch schon freundlich begrüßt und nach meinem Anliegen gefragt. Ich komme gleich zur Sache und erhalte als “Sorry” 15 Euro Rechnungsgutschrift. Schließlich hätte ich den Anschluss ja nicht nutzen können (ach?!). Ich konnte es mir nehmen lassen mich noch freundlich zu erkundigen ob ich diese Gutschrift auch erhalten hätte wenn ich nicht zuvor 20 Euro in Hotlines investiert hätte und mehr oder weniger freundlich 8x meine Probleme geschildert habe. Die Antwort kam kurz und präzise: “Nein!”. Es war nun an der Zeit meinen Blutdruck zu senken und das Gespräch schnell zu beenden.
09.06.2010: Es ist so weit. Heute soll´s dann aber passieren! Schnell die Mutter in der neuen Wohnung geparkt und eine SMS-Liveübertragung der Vorkommnisse ins Büro in Auftrag gegeben. Und siehe da: Mittags war es dann so weit. Die erlösende SMS: “Es leuchten schon zwei Lichter”.
Eins habe ich erneut gelernt: Never touch a running system! Bei meinem nächsten Umzug ziehe ich ein W-LAN Kabel von der alten zur neuen Wohnung um den Anschluss nicht umziehen zu müssen
14. Jun
iPhone 4G, Verkaufsstart in 35 Minuten – Es herrscht Spannung
Zwei Jahre ist es nun alt, mein iPhone 3G. Der Vertrag läuft nächsten Monat aus…Wie passend kommt da der Termin, dass die Vorbestellungen für das iPhone 4G ab dem 15.06. von T-Mobile entgegen genommen werden.
Da mich das 3G in guten wie in schlechten Zeiten begleitet hat, mich nie im Regen hat stehen lassen und so manches mal meine Nerven gerettet hat (Ich habe mein Auto in Düsseldorf nichtmehr wieder gefunden…Google Maps hats gerichtet) werde ich mir nun auch das iPhone 4G bestellen.
Ich kenne bis jetzt noch keine Tarife und Preise, aber der Apple-Faktor hat schon Wirkung gezeigt. Das “Muss ich haben”-Feeling hat sich schon eingestellt
Update: Es ist 0:15 Uhr. Bei t-mobile.de ist nix von einem iPhone 4G zu sehen. Die Herren sind scheinbar nicht so scharf auf den Verkaufsstart wie ich
14. Jun
Ich durfte heute bei einem Kundenserver aushelfen, der lt. Kundem von jetzt auf gleich und ohne sein Dazutun (natürlich
) kein MySQL mehr ausführen konnte.
Der Fehler äusserte sich wie folgt:
SQL select table_schema,table_name from information_schema.views where table_schema = ? failed : Can’t create/write to file ‘/tmp/#sql_847_0.MYI’ (Errcode: 13)
Wie der Fehlermeldung schon zu entnehmen ist, kann der Server keine Daten auf /tmp ab- bzw. anlegen.
Ein “chmod 777 /tmp” ändert dies und lies den MySQL Server nach einem “/etc/init.d/mysqld restart” wieder laufen.
14. Jun
Es kann vorkommen, dass eine MySQL-Replikation aufgrund eines fehlerhaften Statements stoppt und eine Fortführung der Replikation verhindert.
Um zu prüfen welches Statement für den Stop verantwortlich ist, wechselt man zunächst auf die MySQL-Konsole.
1. Per SSH auf dem Slave anmelden
2. In die MySQL-Konsole wechseln
mysql -u root -p
…Passwort eingeben…
3. Einen Blick auf den Status der Replikation werfen
show slave status\G;
Der Punkt “Last_Error:” sollte an dieser Stelle den Fehler bzw. das Statement ausgeben sowie den Grund des Stops.
Sofern man sich sicher ist, dass dieses Statement bedenkenlos übersprungen werden kann, sind folgende Zeilen nützlich um das Statement zu überspringen und die Replikation neu zu starten:
1. stop slave;
2. SET GLOBAL SQL_SLAVE_SKIP_COUNTER = n;
3. start slave;
Zur Erklärung: Punkt 1 stoppt den Slave, Punkt 2 übergibt dem Slave die Anzahl (=n) der zu überspringenden Schritte/Statements. Punkt 3 startet den Slave wieder.
Sofern nun alle Fehler übersprungen sind und die Replikation wieder läuft, sollte ein weiter Blick auf “show slave status\G;” nun wieder folgende Werte liefern:
Slave_IO_State: Waiting for master to send event
Slave_IO_Running: Yes
Slave_SQL_Running: Yes
Seconds_Behind_Master: 0 (Je nach Last und Menge die nachgeholt werden muß auch etwas mehr)